994: BEETHOVEN – Onslow – SAMMELBAND

mit fünf Notenausgaben für Klavier zu vier Händen, davon zwei Arrangements von Werken Ludwig van Beethovens durch seinen Schüler Carl Czerny und zwei frühe Ausgaben der zwei vierhändigen Klaviersonaten von George Onslow. Wohl um 1825-40. Spät. läd. Pp. (41)
Schätzpreis: 250,- €


Beethovens überaus populäres Septett Opus 20, schon zu Lebzeiten des Komponisten in vielen Bearbeitungen erschienen, hier als "Grand Duo brillant" für Klavier zu vier Händen von Czerny arrangiert (Wien, Diabelli, Verlagsnummer 1268; eine Titelausgabe, ca. 1826 – Kinsky/Halm 51). Die zweite Violinromanze, Opus 50, hat Czerny gar in ein "Rondeau brillant" umgeformt (als sein eigenes Opus 44), hier im Erstdruck vorliegend, erschienen bei Steiner in Wien, Plattennummer 4502; 1824 – Kinsky/Halm 118.

Von George Onslow, den man in seiner Zeit gerne mit Beethoven verglichen hat, sind eingebunden die zwei Klaviersonaten zu vier Händen: die erste, das "Grand-Duo", Op. 7, bei Haslinger in Wien, Plattennummer 2472, und die große F-Moll-Sonate, Op. 22 (Wien, Diabelli, Plattennummer 1680; um 1825). – MGG IX, 1939. – Vorgebunden das Septett von Johann Nepomuk Hummel, Opus 74, hier eingerichtet von Ferdinand Mockwitz (Leipzig, Probst). – Etw. fleckig und gebräunt.