86: MARBURG – "BURSEN-CHRONIK".

(Deckel- und Rückentitel). Deutsche Handschrift auf Papier. 2 Bde. Dat. Marburg, 1929 und 1933-38. 32 x 28,5 cm. Mit 182 mont. Photographien, 3 Aquarellen und 12 Zeichnungen. 43; 88 Bl. (darunter einige weiße). Hldr. d. Zt. (minimale Gebrauchsspuren). (107)
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Persönliche Berichte von Reisen, Ausflügen und Festen von Studenten der Marburger Burse. – Die Chronik ist aus Beiträgen verschiedener Autoren zusammengestellt; 1929 schrieben noch alle Studenten in Sütterlin, später in der deutschen Normalschrift. Alle Verfasser waren Mitglieder der "Deutschen Burse zu Marburg", eines Zusammenschlusses von Studentenwohnheim und dem "Institut für das Grenz – und Auslandsdeutschtum", das auf Betreiben von Johann Wilhelm Mannlich (1883-1969) 1920 gegründet worden ist. Die Burse ermöglichte vielen im Ausland von Kanada bis Rumänien lebenden Volksdeutschen das Studium in Marburg. Auf Betreiben der Nationalsozialisten wurde die Burse 1939 geschlossen. – Nicht zuletzt die photographische Dokumentation der Ausflüge und zahlreiche Porträtphotographien machen die Alben zu einem wertvollen Zeugnis studentischen Lebens in der Vorkriegszeit. – Geringe Altersspuren.