726: VORMÄRZ – EINUNDZWANZIG BOGEN AUS DER SCHWEIZ.

Hrsg. von Georg Herwegh. Erster Theil (alles Erschienene). Zürich und Winterthur, Literarisches Comptoir, 1843. IV, 336 S. Hlwd. d. Zt. (gering berieben). (40)
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Erste Ausgabe. – Slg. Friedländer 35. Stammhammer I, 104. Näf, Das Literar. Comptoir, S. 46 und 82. MNE I, 318. Borst 2071. – Seltene Exil-Zeitschrift des deutschen Vormärz und Frühsozialismus, die sogar in Zürich konfisziert wurde und deretwegen der Verleger Karl Fröbel sich für den Tatbestand "Religionsstörung" vor Gericht zu verantworten hatte. – Der Titel bezieht sich auf den Zensurbrauch, Bücher mit einem Umfang von über 20 Bogen von der Vorzensur auszunehmen. – Enthält Beiträge von B. Sauer, F. Hecker, G. Herwegh, K. Nauwerk, A. und L. Seeger, Gustav Stähelin und D. F. Strauß; hervorzuheben sind der Beitrag von F. Engels "Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen", eine seiner frühesten Veröffentlichungen, und die drei Beiträge von Moses Hess. – Etw. fleckig.