661: MILDHEIMISCHES LIEDERBUCH – MELODIEN ZUM MILDHEIMISCHEN LIEDERBUCHE

für das Piano-Forte oder Clavier. 2. Aufl. (Kassel, Waisenhaus-Notendruckerei) für Becker in Gotha, 1800. Qu.-8º. 1 Bl., 590 S. Pp. d. Zt. (Gelenk eingerissen, beschabt und bestoßen). (52)
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Böning/Siegert 5333. – "Zum Erfolg des ‘Mildheimischen Liederbuchs’ trug maßgeblich bei, daß [dessen Herausgeber und Verleger Rudolph Zacharias] Becker gleich bei dessen Erscheinen zu allen Liedern einfache, aber qualitativ gute Vertonungen für das Piano anbot. ‘Diese Melodien sind theils neue, von Fischer Hiller, Pitschel, Queck, Reichard, Schlick und Wenk gesetzt; theils schon bekannte von Hiller, Neeve, Reichard, Schulz, Spazier, und andern Volkslieder-Componisten.’ (MLB [Mildheimisches Liederbuch], 6. A., 1810, S. 333) Diese Vertonungen … waren zwar vor allem im Blick auf den Schuleinsatz des ‘Mildheimischen Liederbuchs’ gedacht, … erwiesen sich jedoch vor allem als ein überaus attraktives Notenangebot für den bürgerlichen Musikfreund und aus diesem Grunde als Musikalien-Bestseller" (Böning/Siegert 5117 zur EA von 1799). – Fliegender Vorsatz mit Besitzvermerk, etw. fleckig, leicht gebräunt.