559: HAHN, PH. M.,

Beschreibung einer Rechnungs-Maschine, wodurch man ohne Mühe, durch bloße Herumführung eines Triebels, die vier gewöhnlichen Rechnungs-Arten verrichten kann. (Weimar 1779). S. 137-154. Interims-Brosch. d. Zt. (Rücken und Deckel brüchig, etw. fleckig). (41)
Schätzpreis: 1.500,- €
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Erstdruck. – NDB VII, 497. Starnes, Der Teutsche Merkur, S. 140, 291. – Die erste Beschreibung der ersten voll funktionsfähigen Vier-Spezies-Rechenmaschine. – Im kompletten Band des "Teutschen Merkur vom Jahr 1779", Erstes (Zweytes) Vierteljahr. Weimar (1779). Mit 2 gefalt. Musikbeilagen. 287, 287 S. – Kirchner 4471. Diesch 1039. Günther/Zeilinger 1147. – Der Beitrag im "Zweyten Vierteljahr"; eine Ankündigung findet sich im "Ersten Vierteljahr", S. 194-195, hier S. 195: "Nun ist sein großes Orery fertig, und alle Brüche von Minuten und Sekunden sind so glücklich in das Räderwerk eingetheilt worden, daß man nicht, wie bey den gewöhnlichen Werkern dieser Art, am Ende des Jahrs einer Rektifikation nöthig hat …" – Die Rechentrommel gehört zu den zahlreichen Erfindungen von Philipp Matthäus Hahn (1739-1790), Pfarrer in Kornwestheim und Echterdingen. – Titel gestempelt, gebräunt, etw. fleckig.

First printing. – The calculating machine belongs to the numerous inventions by Philipp Matthäus Hahn (1739-1790), pastor at Kornwestheim and Echterdingen. – Title stamped, browned, a little soiled. – Contemporary interim wrappers (spine and covers cracked, a little soiled).