558: GRENZEBACH, E.,

Sechs Lieder für eine Singstimme mit Pianofortebegleitung ... seinem Freunde Herrn Heinrich Schmelz in Cassel zugeeignet. Frankfurt, Löhr, o. J. (Plattennr. 141, um 1835). Qu.-4º. 18 S., 1 Bl. (Titel [in der Paginierung] und Notentext, alles gestochen). Lose Lagen ohne Einband. (136)
Schätzpreis: 260,- €
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Einziges bekanntes Exemplar. – Von uns nicht nachweisbarer Druck mit Liedern nach Texten von Uhland und Heine. – Von Ernst Grenzebach ist außer dem Geburtsjahr 1812 und seiner Korrespondenz mit Mendelssohn Bartholdy biographisch kaum etwas bekannt. Grenzebach wirkte offenbar in Kassel. Im Jahr 1838 ist von ihm eine Folge von ebenfalls sechs Liedern bei Breitkopf und Härtel in Leipzig als "Opus 22" erschienen, die sich einige Kritik in Rellstabs "Iris im Gebiete der Tonkunst" (9. Jahrgang, Nr. 27, Berlin, 6. 7. 1838, S. 106) gefallen lassen mußte. Auch dem damaligen Rezensenten waren die vorausgehenden 21 Werke Grenzebachs unbekannt geblieben. – Von dem Frankfurter Verleger Joseph Anton Löhr weiß man noch weniger als von dem Komponisten, im RISM ist nur eine einzige bei ihm gedruckte Mozart-Ausgabe verzeichnet. – Leicht gebräunt und fleckig, unbeschnitten.