54: SCHIEDERMAYER –

Kopistenabschriften von drei Kirchenmusikwerken von J. B. Schiedermayer für kleines Orchester und Singstimmen. 3 vollständige Stimmensätze. Süddeutschland/Österreich, dat. 1828 und 1833, eine Abschrift ohne Jahr (ca. 1850). Fol. Lose Bl. oder Doppelbl. und gehefteter Bogen mit 4 Bl. in Qu.-Fol. in läd. Umschlägen d. Zt. mit Titelaufschrift (2) oder Titelschild. (22)
Schätzpreis: 400,- €
Ergebnis: 200,- €


Enthalten: I. "Requiem a Canto, Alto, Tenore, Basso, Violino I et IIdo, Clarinetto I et IIdo, Cornu I et IIdo con Organo". 1833. 7 Doppelbl., 4 Einzelbl., 4 Bl. in Qu.-Fol. (geheftet). – II. "Tantum ergo et Lytaniae de B. M. V. Canto, Alto, Basso, Due Violini, Due Corni et Organo". Opus 23 (recte: 25). 1828. 3 Doppelbl., 5 Einzelbl. – III. "Te Deum in C a 4 Singstimmen, 2 Violinen, 2 Clarinetten, 2 Clarinen, Tympano con Organo et Violon". Ohne Jahr (um 1850). 7 Doppelbl., 6 Einzelbl.

Johann Baptist Schiedermayer (1779-1840) wirkte in Straubing und Passau, später in Schärding und Linz. Seine Kirchenmusik wurde zwar bereits von seinen Zeitgenossen öfter als "seicht" und "ungeniale Nachahmung Haydns" geschmäht, sie ist dennoch als – erfolgreicher – Versuch zu sehen, auch an Landkirchen mit geringen musikalischen Mitteln den Gottesdienst mit geeigneter Musik zu versehen. – Saubere Abschriften der bereits um 1810 gedruckten Werke. – Teils etwas fingerfleckig.