501: FAKSIMILEWERKE – BAMBERGER APOKALYPSE –

Zehn Miniaturen nach der Bamberger Apokalypse, in Deckfarben mit Vergoldung auf Pergament nachgemalt von A. von Eckardt. Alle rechts unten monogr. "AvE", nicht bezeichnet und dat. (ca. 1918/20). Je ca. 30,5 x 22 cm. Unter Glas mit vg. Holzrahmen (Gebrauchsspuren). (52)
Schätzpreis: 400,- €
Ergebnis: 250,- €

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Handgemalte, sehr exakte Kopien nach der berühmten ottonischen Handschrift, die viel vom Geist des Vorbilds einfangen und in mancher Hinsicht, mehr als das bei vielen der opulenten Druckproduktionen unserer Zeit der Fall ist, vom Wesen und der Aura mittelalterlicher Malerei zu übermitteln in der Lage sind. Entstanden sind diese Blätter, von denen jedes Bild in einigen wenigen Exemplaren hergestellt worden ist, offenbar im Zusammenhang der Publikation Heinrich Wölfflins über die Handschrift, die 1918 erschienen ist. – Die Münchener Malerin und Restauratorin Annette Simon, geborene von Eckardt (1871-1934), war eine große Kunst- und Antiquitätenkennerin, die als Geliebte von Franz Marc in die Kunstgeschichte eingegangen ist. "In eigener Regie kopierte Annette Handschriften des europäischen Mittelalters. Sie machte sich einen Namen als geniale Nachschöpferin von Miniaturmalereien für Faksimileausgaben, des Wessobrunner Gebets und der Bamberger Apokalypse zum Beispiel" (B. Roßbeck, Franz Marc. Die Träume und das Leben, München 2015, nicht paginiert). – Ränder stellenw. etw. gebräunt und fleckig (damit dem Original nahekommend).