42: ARZNEIBUCH – SAMMELBAND mit Abschriften aus Rezeptbüchern,

mit eingebundenem Druck. Deutsche Handschrift auf Papier. Wohl Schweiz, dat. 1834. 2 Bl., 100 S., 8 Bl., 3 Bl. Zwischengebunden: NEUERFUNDENES KUNSTBÜCHLEIN, IN WELCHEM ZU FINDEN DER SIEBEN PLANETEN UND FIXSTERNEN ENTFERNUNGEN, WIE AUCH DER ZWÖLF HIMMLISCHEN ZEICHENWIRKUNGEN AUF DEN MENSCHEN. Beschrieben von Doktor Plain Ghingins [Pseud.] (Zug), Blunschi, (1780). Mit Titelholzschnitt und 8 Textholzschnitten. 14 (statt 16) Bl. Beschäd. Hpgt. d. Zt. über Holzdeckeln. (11)
Schätzpreis: 300,- €
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Nachverkaufspreis: 150,- €

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Enthalten sind laut Angabe in der Handschrift Auszüge aus dem Buch "Der barmherzige Samariter, oder Freund-brüderlicher Rath" von Elias Beynon in der Ausgabe der Fürstbischöflichen Druckerei bei David Hautt (66 paginierte Seiten); es folgen, "aus einem andern Buch genohmen", unter der Überschrift "Kranben büchlein (sic), das auch Gesunde bißweilen lesen sollten", verschiedene Ratschläge, etwa "wenn sich eine Unpäßlichkeit anmeldet", "wenn du wirklich krank bist" oder für "Die Kunst, lang zu leben", und "Verschiedene Arzneymittel, die überall zu haben sind, und wenig kosten" (S. 67-100). Daran schließt sich an eine Lage (8 Bl.) mit Auszügen "Aus dem barmherzigen Samariter dritten Theil". Alphabetisch geordnete Register finden sich am Beginn und am Ende (jeweils 3 Blatt). – Der "Barmhertzige Samariter" des pflanzenkundigen Pfarrers Elias Beynon erschien erstmals 1663 und ist danach in zahlreichen Ausgaben und Auflagen bis Ende des 18. Jahrhunderts verbreitet gewesen. – Block gebrochen, fleckig; der zwischengebundene Druck mit zwei Tekturen (Textverlust), wasserrandig und gebräunt.