3493: WÜRTTEMBERG – GOLDAST VON HAIMINSFELD, M.,

Alamannicarum rerum scriptores aliquot vetusti, a quibus Alamannorum, qui nunc partim Suevis, partim Helvetiis cessere. 3 Tle. in einem Bd. Frankfurt, Richter (Tl. III: Frankfurt, Saur), 1606. Fol. Mit 3 (2 wiederholten) Holzschnitt-Druckermarken. 4 Bl., 396 S., 14 Bl. (das letzte weiß), 4 Bl., 199 S., 2, 12 Bl., 224 S., 3 Bl. Pgt. d. Zt. (Rücken tls. gelöst und läd., leicht fleckig). (248)
Schätzpreis: 250,- €
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Erste Ausgabe. – VD 17 23:232677M. Potthast LXXIX. Graesse III, 107. – Vgl. Ebert 8665 (spätere Ausgabe). – Umfangreiche Quellensammlung zur Geschichte von Baden, Württemberg und der alemannischen Schweiz. – Das Werk ist die Fortsetzung der 1605 erschienenen "Suevicarum rerum scriptores aliquot veteres", einer Geschichte des schwäbischen Sprachraumes. – Als Autodidakt konnte sich Goldast von Haiminsfeld sein Wissen in der berühmten Bibliothek in St. Gallen aneignen und somit den Grundstein für seine späteren bedeutenden Leistungen legen. Er galt zu seiner Zeit als der beste Kenner des deutschen Reichsrechts und der Geschichte und Philologie. – Innengelenk angebrochen, leicht fleckig, etw. gebräunt. – Exlibris von Dr. Hans Herzog, Staatsarchivar und Bibliothekar in Aarau.