328: INKUNABELBLÄTTER – NARRENSCHIFF –

Ein Textblatt (fol. XVII) mit einem großen Holzschnitt und vier seitlich einfassenden figürlichen Holzschnittbordüren aus dem Narrenschiff des Sebastian Brant. Basel, Johann Bergmann von Olpe, 11. 2. 1494. Darstellungsgr.: 11,6 x 8,4 cm; Blattgr.: 20,4 x 15,6 cm. (44)
Schätzpreis: 600,- €
Ergebnis: 480,- €

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Hain 3736. Schreiber 3555. Goff B-1080. GW 05041. Schramm XXII, 1124. – Ein Blatt aus dem höchst seltenen, über den Incunabula Short Title Catalogue (ib01080000) lediglich in 13 Exemplaren nachgewiesenen Erstdruck des berühmten Werkes, in deutscher Sprache drei Jahre vor der lateinischen Fassung erschienen. Die Holzschnitte stammen zum Teil von Albrecht Dürer, dem mit Notnamen versehenen "Meister der Bergmannschen Offizin" und mindestens zwei weiteren Meistern, wobei die Händescheidung nicht immer ganz klar ist. Hier das Blatt mit dem Holzschnitt "Von buolschaft", der in der Forschungsliteratur gewöhnlich dem jungen Dürer zugeschrieben wird. – Am oberen Rand kleine alte hs. Foliierung, rückseitig Montagespuren im Rand, einzelne kleine, restaurierte Randläsuren, vor allem in den Rändern gebräunt und fleckig. – Verso kleiner Sammlerstempel "JC" im Kreis (Jean Cantacuzène [1863-1934]; Lugt 4030).