3139: ZIMMERMANN, ADOLF

(Lodenau-Neusorge, Oberlausitz 1799-1859 Breslau), Der Hirte Bernardo. Bleistift auf festem Papier. Nicht sign., betitelt "Bernardo Romano. Pastore di Rigna" (Lesung des letzten Wortes nicht ganz sicher), nicht dat. (um 1830). 40,5 x 26,7 cm. – Unter Passepartout. (109)
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Geller Tafel 6. – Adolf Zimmermann, an der Dresdener Kunstakademie ausgebildet, bereiste in den Jahren 1825-30 dank eines königlichen Stipendiums Italien. Hier lernte er Maler des Lukasbundes, die Nazarener, kennen, die sein Werk nachhaltig beeinflußten. – Das vorliegende Blatt zeigt einen vom Leben bereits gezeichneten Hirten in härenem Mantel. Er scheint auf einer Bank zu sitzen, wendet den liebevollen Blick nach links und hält die Arme ausgebreitet wie zum Empfang. Die Umgebung ist, wie so häufig auf Figurenstudien der Zeit, kaum angedeutet. – Mit kleinen Flecken vor allem am Rand, hier auch minimal knittrig, ganz leicht gebräunt und angestaubt. – Provenienz: aus der Sammlung Hans Geller, dem Urenkel von Adolf Zimmermann (verso mit dem Stempel des Kupferstichkabinetts Dresden "ausgeschieden am 13. 11. 1991".

DAZU: DERS., "Herr, nun lässest Du Deinen Diener in Frieden fahren". Bleistift auf Bütten. Nicht sign., auf dem Träger von späterer Hand betitelt, nicht dat. (um 1825). 39 x 31 cm. – Unter Passepartout. – Fleckig und etw. gebräunt. – Verso in einer Skizze die gleiche Szene im Querformat. – Ebenfalls aus der Sammlung Hans Geller.