29: DILLINGEN – HAUSHALTSBUCH DER FAMILIE SCHEDEL –

Deutsche Handschrift auf Papier. Wohl Dillingen, dat. 1804-1808; ferner enthalten sind Lesefrüchte und Aufsatzübungen wohl eines Schülers, ca. 1828-44. Fol. Ca. 120 Bl. (davon ca. 25 weiße). Pgt. d. Zt. (Schließbänder fehlen, Bezug mit kleiner Fehlstelle, etw. fleckig und bestoßen). (17)
Schätzpreis: 300,- €
regular tax scheme 19% VAT
Ergebnis: 280,- €


Die Aufzeichnungen zu Haushaltsausgaben der Gemahlin und späteren Witwe eines Offiziers namens Schedel (gest. Juni 1807) umfassen etwa 50 Seiten. Neben den fortlaufenden monatlichen Einträgen finden sich auch Listen zu bezahlten Schulden und eine Aufstellung zu den Vermögensverhältnissen nach dem Tod des Ehemannes; hier werden auch die Namen der beiden Söhne Clemens und Ferdinand erwähnt. – Freigebliebene Blätter und auch nicht ganz gefüllte Seiten nutzte später wohl einer der Söhne für Notizen über seine Lektüre, Abschriften aus verschiedenen Almanachen oder Zeitschriften und Aufsätze, teils in französischer Sprache. – Beiliegen moderne handschriftliche Aufzeichnungen zu Nachforschungen über die Dillinger Familie Schedel; ein Lieutenant Schedel hatte 1771 maßgeblich zur Gefangennahme des Bayerischen Hiasl beigetragen. – Innengelenk gebrochen, einzelne Bl. entfernt oder lose, leicht fleckig.