29: ANTIPHONAR – "CONSCRIPSIT 1798 M: H:"

Lateinische Antiphonarshandschrift auf Papier. Wohl Süddeutschland, dat. 1798. 4º (19,6 x 15,2 cm). Mit durchgehender Musiknotation auf vier – und fünflinigen Systemen. 1 Bl., 228 S. Blindgepr. Schweinsldr. über Holzdeckeln, wohl des 17. Jhdts. in Zweitverwendung (Schließen fehlen, stark berieben und bestoßen). (12)
Schätzpreis: 350,- €
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Schlichte Gebrauchshandschrift auf sehr festem Bütten mit gelegentlichen Blattweisern in Pergament. Offenbar fehlt der Titel, so daß das Manuskript mit dem Schreibervermerk beginnt. Vielleicht wurde auch ein Blatt am Ende entfernt. Im Jahreszyklus kommen die Feiern des "Festum de Lancea et Clavis" Jesu Christi, "In dedicatione templi temp(ore) paschali", das Fest des hl. Johann Nepomuk und "In festo impressionis sanct(orum) Stigmat(um) S. Francisci" vor. – Ein Besitzvermerk mit Bleistift auf dem hinteren Spiegel "Johann Schnitzelbaum 1802" zeigt an, daß das Kloster spätestens in diesem Jahr säkularisiert und die Handschrift verkauft worden ist. – Leicht fingerfl. und gebräunt.