281: KARMELITEN – ANA DE SAN BARTOLOME –

Folge von 34 anonymen Kupferstichen über das Leben der Anna vom Heiligen Bartholomäus Garcia. O. O., Vlg. und J. (2. Hälfte 17. Jahrhundert). Ldr. d. Zt. (kleine Wurmlöcher, leicht fleckig, beschabt und bestoßen). (39)
Schätzpreis: 1.000,- €
Ergebnis: 800,- €


Elena Muñoz Gómez, Visiones de y en Ana de San Bartolomé (Universitätsschrift Salamanca, 2020), mit einigen Tafelabb. und der Zuschreibung zum Werk "Ciclo de la Vida de Ana de San Bartolomé", Köln, nach 1637. – Die Publikation von Julen Urkiza und Ana Maria Ruiz Zapata, Vida en imágenes de Ana de San Bartolomé (Burgos, Monte Carmelo Edit., 2016), war uns leider nicht zugänglich. – Die numerierten Blätter zeigen Stationen aus dem Leben der am 1. Oktober 1550 in Spanien geborenen Ana García Manzanas, vom dritten Lebensjahr an bis zu ihrem Tod am 7. Juni 1626. Sie war eine Nonne der Unbeschuhten Schwestern des Ordens der Allerseligsten Jungfrau Maria vom Berge Karmel, zuweilen auch Discalceatinnen genannt, und eine enge Vertraute der Heiligen Teresa von Avila. Sie gründete nach Teresas Tod zahlreiche neue Klöster für den Orden in Frankreich und den Spanischen Niederlanden, darunter Antwerpen. – Ähnliche Wasserzeichen sind über das Wasserzeichen-Informationssystem im 17. Jahrhundert zu finden. – Durchgehend wasserrandig (ab der Mitte bis zum Schluß stärker), die letzten beiden Tafeln mit kleinem Wurmfraß (die letzte mit minimalem Bildverlust), vereinzelte Einrisse entlang der Plattenkante, leicht wellig, tls. leicht fleckig und gebräunt. – Aufgrund des deutsch-lateinischen Fußtextes wohl in Deutschland gedruckt; für uns aber in öffentlichen Bibliotheken über den KVK nicht nachweisbar, daher auch keine Angabe zur Vollständigkeit möglich. – Sehr selten. – Aus der Sammlung des Heimatpflegers Hans Roth (1938-2016).