28: BIBERACH – SAMMELBAND

mit Abschriften von Statuten, Verordnungen und Dekreten, die Reichsstadt Biberach betreffend. Deutsche Handschrift auf Papier. Nicht dat. Biberach, um 1780-1830. 4º. Mit 2 schematischen Skizzen. Ca. 150 Bl. (davon am Ende ca. 20 weiße). Ldr. d. Zt. mit mod. Rsch. (Altersspuren).
Schätzpreis: 400,- €
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Ergebnis: 200,- €


Biberach an der Riß gehörte zu den Reichsstädten, für die im Westfälischen Frieden die konfessionelle Parität festgeschrieben wurde. – Unser Band enthält Abschriften von mehreren Händen, darunter ein Dekret von 1563, die Gerichtsordnung und das Stadtrecht von 1624, die Wahl – und Huldigungsordnung von 1649, die Besoldungsordnungen von 1668, 1678 und 1708 und den "Ulmischen Recessus" von 1714. Die beiden Skizzen zeigen die Sitzordnungen im Stadtrat und im Stadtgericht. Der jüngste Eintrag gilt einer Verhandlung "wegen des Gebrauchs der paritätischen Pfarrkirche und des Kirchen-Geläutes" im Dezember 1829. – Hinteres Innengelenk angebrochen, etw. fleckig.