277: ORSCELAR, M. DE,

Iesus omnia sive thesaurus cordium suavis ac melliti Nominis Iesu Messiae. München, Berg für P. König, 1622. 12º. Mit gestoch. Titel, gestoch. Druckermarke am Ende und 5 ganzseit. Textkupfern. 17 Bl., 495 S., 4 Bl. (davon die letzten 3 weiß). Flex. Pgt. d. Zt. (Schließbänder fehlen, etw. beschabt). (35)
Schätzpreis: 400,- €
Ergebnis: 200,- €

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Wohl einzige Ausgabe. – Kobolt 489. Jöcher/Adelung/Rotermund V, 1192. VD 17 12:102909L. – Nicht im STC. – Seltenes Werk des Franziskaners Marianus de Orscelar (gest. 1632) mit beziehungsreichen emblematischen Kupfern zu den einzelnen Abschnitten. – Kobolt gibt Ingolstadt als Druckort an, eine Ingolstädter Ausgabe kann von uns jedoch nicht nachgewiesen werden. – Einzelne Blätter mit kleinem Randausriß (kein Bild – und Textverlust).

NACHGEB.: CURTIUS, C., De clavis dominicis liber. Ingolstadt, W. Eder für R. Sadeler in München, 1622. Mit gestoch. Titel, gestoch. Druckermarke am Ende und 5 ganzseit. Textkupfern von R. Sadeler. 9 Bl., 186 S., 10 Bl. – Erste Ausgabe. – VD 17 12:101487R. STC C 1500. – Der Brüsseler Augustiner-Eremit Cornelius Curtius (gest. 1637) war kaiserlicher Rat und Historiograph. – Die Illustrationen von Raphael Sadeler zeigen die Kreuzaufrichtung und vier verschiedene Kruzifixe. – Spiegel wurmspurig, beide Werke gering fleckig. – Mit Stempel und Besitzvermerk der Kartause Buxheim.