2636: PORTRÄTS – MOZART –

Bruststück im Dreiviertelprofil nach rechts, in der rechten Hand einen Stift. Radierung mit Aquatinta oder in Punktiertechnik im Oval nach P. Barfus, nicht dat. (um 1875). 45,5 x 37 cm (Porträt; Plattengr.: 59 x 46 cm; Blattgr. ca. 68 x 51 cm). (101)
Schätzpreis: 400,- €
Nachverkaufspreis: 200,- €

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Thieme/Becker II, 495. – Der Kupferstecher Paul Barfus, geboren in Großgründlach 1823, gestorben in München 1895, "stach hauptsächlich Bildnisse nach fremden, meist zeitgenössischen Vorbildern, z. B. Mozart und Beethoven nach Fr. Schwörer" (Thieme/Becker). – Sehr seltenes Porträt des berühmten Komponisten nach einer Vorlage des Münchner Historienmalers Friedrich Schwörer, von Paul Barfus als Kupferstich reproduziert. Von diesem Gemälde oder der Graphik, die Mozart als Ganzfigur zeigt, wurden die Kleidung und die Körperhaltung mit dem aufgestützten Arm übernommen, die Gesichtszüge sind – zum Nachteil Mozarts – spitzmausartig verändert. Das vorliegende Blatt, das in der Platte rechts neben dem linken Arm mit "P. Barfus" in der Art eines möglicherweise verschollenen Ölgemäldes von Barfus, nicht jedoch in der wie bei einer Graphik üblichen Weise signiert ist, trägt sonst keinerlei Künstlersignatur. – Zwei längere hinterlegte Einrisse tls. bis knapp an die Darstellung, einige Ein – und Ausrisse sowie stärkere Randläsuren außerhalb der Plattenkante, etw. fleckig und gebräunt.