26: SCHWAR(T)Z – DOKUMENTATION zur Geschichte der Adelsfamilie Schwar(t)z.

Deutsche Handschrift auf Papier, mit eingebundener gedruckter Leichenpredigt. Nicht dat. Wohl Eferding (Oberösterreich), um 1700. 4º. 90 Bl. (am Ende einige weiße). Läd. Pp. d. Zt. (91)
Schätzpreis: 300,- €
Ergebnis: 240,- €


Mit unbekannter Fürther Leichenpredigt – Wohl als Nachweis der adeligen Herkunft um 1700 angelegte Sammlung mit Abschriften von Urkunden und Leichenpredigten. – Enthalten: Abschrift des Wappenbriefes von Simon Schwarz, Marktschreiber zu Weyer (Oberösterreich, Bezirk Steyr-Land), 1597. – Abschrift des Geburtsbriefes von Johannes Simon Schwarz und Susanna Schwarz, 1602. – Abschrift des Geburtsbriefes von Johann Gottfried Schwarz, 1645, dem Vater des Schreibers. – Aufzählung "unserer acht Schwarzischen Kinder", also der Geschwister des Schreibers, mit Geburtsdaten von 1659 bis 1675, sowie die 1675 von Michael Mayr, Dompropst zu Lamberg ausgestellte Beglaubigung ihrer Geburtsurkunden. – Leichenpredigt auf die 1618 verstorbene Großmutter des Schreibers, gehalten von Valentin Ammon, Stadthauptmann und Verwalter des Nikolaiklosters zu Eferding.

ZWISCHENGEB.: LOCHNER, C. F., Hiobs, des wohlversuchten Kreuz-Trägers selige, Glaubens-Blikke … bey ansehnlicher Leich-Begängnis, der edlen und ehren-tugendreichen Frauen Maria, des wohl-ehrnvest: und großachtbaren Herrn Christof Grüners, gewesenen Hoch-Fürstlichen Brandenburgischen Kastners zu Roth, und Land-Commissary zu Onolzbach seel. nachgelassenen Wittib. Fürth, Schmid, 1677. 16 Bl. – Nicht im VD 17. Über den weltweiten Katalog kein Exemplar in öffentlichen Bibliotheken nachweisbar.

Nach dieser gedruckten Predigt folgt als letztes handschriftliches Stück die Leichenpredigt auf den 1642 verstorbenen Christoph Dietrich Jung, gehalten von Georg Heuber, Fürstlich Brandenburgischem Diakon bei der Pfarrkirche zu Ansbach.

Block gebrochen, leicht fleckig. – Beiliegen einige spätere Notizen zur Familiengeschichte sowie das Testament von Doris Schwartz, datiert Nürnberg, 2. 6. 1875.