2203: SCHWEIZ – HINDELBANK –

Grabmal der Maria Magdalena Langhans. Lavierte Tuschezeichnung auf Velin. Nicht sign., bezeichnet und dat. (um 1800). 25,5 x 16 cm. – Unter Passepartout. (22)
Schätzpreis: 250,- €
Ergebnis: 150,- €

Klicken Sie hier, um dieses Objekt per E-Mail
anzufragen bzw. zu kaufen oder geben Sie die
E-Mail-Adresse auctions@zisska.de direkt ein.

Das berühmte, von dem Rokoko-Bildhauer Johann August Nahl d. Ä. (1710-1781) entworfene Grabmal. Es thematisiert die Auferstehung: aus einem Riß der berstenden Grabplatte erstehen Maria Magdalena Langhans, teils in Tuch gehüllt, und ihr nackter Sohn, der seine Hände nach dem Himmel streckt; auf dem geborstenen Deckel der Gruft sind Todessymbole und das Wappen der Familie Langhans zu sehen. Die vorliegende Zeichnung könnte die Entwurfszeichnung Nahls für die ausgearbeitete zentrale Darstellung der Personen sein (Wappen und anderes sind nur skizziert). – Beiliegen zwei Exemplare des Kupferstiches "Tombeau de Madame Langhans, inventé et exécuté par Mr. I: A: Nahl dans l’Eglise Paroissiale de Hindelbanck à 2. lieues de Berne", bei de Mechel in Basel, um 1820. – Aus der Sammlung des Heimatpflegers Hans Roth (1938-2016).