184: ZEPPELIN, F. GRAF VON,

Luftschiffkonstrukteur (1837-1917). E. Entwurf einer Telegraphen-Nachricht mit U. Dat. (Berlin), 30. 5. (19)02. 20,7 x 24,6 cm. 1/3 Seite. – Am Fuß eines Telegramms an Zeppelin, dat. Bad Honnef, 26. 5. 1902. (39)
Schätzpreis: 500,- €
Ergebnis: 250,- €

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Interessanter Einblick in die telegraphische Korrespondenz des ständig umherreisenden Grafen während der Entwicklungsphase des zweiten Zeppelin-Luftschiffes LZ II, das bis 1905 fertiggestellt worden ist. Zeppelin, der im Berliner Palasthotel weilte, hatte am 26. Mai aus Bad Honnef ein Telegramm von dem Unternehmer Carl Berg (1851-1906) erhalten, in dem dieser ihm mitteilte: "komme zunaechst nicht [nach] berlin windolff dort zeigt ihnen wichtige erfindung = berg." Gemeint ist Bergs Mitarbeiter Hermann Windolff, der Zeppelin wohl einen neuen Konstruktionsvorschlag präsentieren sollte. Darunter die Notiz Zeppelins für ein aufzugebendes Telegramm: "R.p. [wohl: Regierungspräsident] Fürst Hohenlohe Oehringen Wien Grandhotel. Erbitte unterthänigst Eurer Durchlaucht Anwohnung bei Besprech(un)g des Flugschiffes durch hervorragendste Sachverständige 6ten Juni acht Uhr Abends, oder wenn besser passend? Hier Palasthotel. Graf Zeppelin". – Leicht gebräunt, geringe Gebrauchsspuren.