18: ARZNEIBUCH – "VERZEICHNUS ALLERHAND RECEPTEN".

Deutsche Handschrift auf Papier. Wohl Schweiz, dat. 1699. 288 S., 16 weiße, 7 Bl. (Register). – Leicht läd. Hpgt. d. Zt. (11)
Schätzpreis: 800,- €
regular tax scheme 19% VAT
Ergebnis: 400,- €


Ordentlich geschriebenes Arzneibuch mit über 300 Rezepturen für Pflaster, Pulver, Mixturen, Salben, Tränke und Tropfen. – Die häufig verwendete Endung "lin" als Verkleinerungsform, etwa Säftlin, Sälblin, Tröpflin, spricht für eine Herkunft aus der Schweiz. – Auf dem ersten Blatt findet sich die Vorbemerkung "Verzeichnus, allerhand Recepten, durch deren Würkung vil große und schwär Schäden sind geheilet word(en); habe mich auch sonderbar beflißen, nur die fürnehmsten, und gewüß bewähret hierin(n) auf zu zeichnen; und angefangen den ersten Januarij Anno 1699." Es folgen ein Aufruf zum Gottvertrauen in Form eines zweistrophigen Gedichtes und auf der Rückseite ein lateinischer Spruch zur Chirurgie. – Am Beginn des Registers fehlen wohl zwei Blätter (es beginnt beim Buchstaben F). – Die Seiten 171/172 etwa zur Hälfte abgeschnitten, die Seiten 203/204 zu einem Viertel; etw. fleckig, minimal gebräunt.

Neatly written pharmacopoeia with more than 300 recipes for plasters, powder, mixtures, ointments, potions and drops. – The often used ending "lin" as diminutive, such as Säftlin, Sälblin, Tröpflin suggests an origin from Switzerland. – Lacks probably two leaves at the beginning of the register (it starts with the letter F). – The pages 171/172 halfway cut off, pages 203/204 one quarter cut off; a little soiled, minimally browned. – Contemporary slightly damaged half vellum.