159: (JOHANNES DE VERDENA,

Sermones dominicales cum expositionibus. Tl. II [von 2]): Sermones Dormi secure de sanctis. Basel, o. Dr. (Drucker der Sermones Meffreth, d. i. Berthold Ruppel), 28. Juni 1489. 4º. Mit einigen eingemalten Initialen in Rot; tls. rubriziert. 206 (statt 208) Bl. Mod. Hldr. (Gelenke eingerissen, Bezug mit kleinen Fehlstellen und etw. beschabt). (100)
Schätzpreis: 2.500,- €
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Nachverkaufspreis: 1.500,- €

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Goff J-461. IGI 5363. BMC III, 779 (nennt im Tl. II noch eine weitere Lage "H", die jedoch zum Tl. I gehört). GW M 14900. BSB I-553 (mit richtiger Lagenkollation, nennt für Tl. II irrtümlich 216 Bl.). Geldner I, 122. – Aus der Basler Druckerei von Berthold Ruppel, der dabei mit Typen arbeitete, die ihm anscheinend Johannes Amerbach zur Verfügung gestellt hat. – Kompilation von Feiertagsgebeten verschiedener Autoren, die in kaum 100 Jahren nahezu 90 Auflagen erlebte. Kompilator war ein Franziskanermönch aus Westfalen, der um 1300 lebte. Er sammelte diese Predigten zum Nutzen "fauler und unwissender Prediger" (Jöcher/Adelung II, 2306). Häufig wird er mit Johann Faber von Werden verwechselt, der sich auch Johannes de Werdena nennt. – Es fehlen die letzten beiden Blätter (CC 7 und CC 8), davon ist das letzte weiß. – Titel aufgezogen und mit Besitzvermerk von alter Hand, anfangs mit kleinen, restaurierten Randschäden, mit einigen Mariginalien und Handhinweisen, stellenw. mit leichtem Wasserrand, ein Blatt mit Tintenfleck, sonst nur leicht fleckig, gering gebräunt. – Mit professionellen, oft elegant gezierten Initialen.

Compilation of holiday prayers by various authors with nearly 90 issues in hardly 100 years. A Franciscan monk from Westphalia who lived around 1300 was the compiler. – Lacks the last two leaves (CC 7 and CC 8), the last one is blank. – Title mounted and with ownership entry by contemporary hand, at the beginning with small restored tears in margin, with some marginalia and notes, here and there with slight waterstain, one leaf with inkstain, otherwise only slightly soiled, minimally browned. – With professionally, often elegantly adorned initials. – Modern half calf (joints torn, cover material with small defects, a little scratched).