1479: JOSEPHINISCHE KIRCHENREFORM – SAMMELBAND – Sieben kirchen- und staatskritische Traktate.

Sieben seltene Traktate aus der Zeit der Klosteraufhebungen unter Kaiser Joseph II. 1781-84. Pp. d. Zt. (fleckig, etw. bestoßen). (8)
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Mit bislang unbekanntem Druck. – Enthalten in der Reihenfolge der Bindung: I. DIE KLOSTERGELÜBDE HISTORISCH UND SITTLICH BETRACHTET. Frankfurt, Eßlinger, 1782. 88 S. – VD 18 vorläufig [Juni 2018] 14487357-001 und 14487357-004. – Nicht bei Holzmann/Bohatta.

II. (HILTENBRAND, A.), Von den geistlichen Ordensgelübden. Wien, Hartl, 1782. 29 S. – VD 18 11571942. – Nicht bei Holzmann/Bohatta.

III. ESTLER, A., Ob sich der Mensch durch ein Gelübde sich nie zu verehlichen verbinden kann? O. O. und Dr., 1784. 29 S. – Weder bibliographisch noch in öffentlichen Bibliotheken von uns nachweisbar.

IV. BEWEIS, DASS DIE SO VIELEN KLÖSTER UND DIE SO GROSSE ANZAHL DER MÖNCHE DEM LANDE GROSSEN SCHADEN BRINGEN, UND DIE ABSICHT IHRER STIFTUNG DURCH SIE NICHT ERREICHET WERDE. "Wahrheisburg" (= Wien), o. Dr., 1781. 15 S. – Weller, Druckorte, I, 116. – Nicht bei Holzmann/Bohatta.

V. SIND DENN DIE MÖNCHE WIRKLICH DEM STAATE SO UNNÜTZ, WIE MAN HEUTIGES TAGS GLAUBT? Wien, Sonnleitner und Hartl, o. J. 26 S. – Vgl. VD 18 11611804 (Ausg. 1781, ohne Ort und Verlag). – Nicht bei Holzmann/Bohatta.

VI. (ARCÈRE, L. É.), Bedenken über die Nothwendigkeit, die Anzahl der geistlichen Ordenshäuser zu vermindern, und deren Verfassung anders einzurichten. O. O. und Dr., 1781. 32 S. – Vgl. GK 6.1744-1746 (Ausgaben 1755, 1756 und 1782). Fromm 563 (Ausg. 1755). VD 18 vorläufig [Juni 2018] 12069604-001 (Ausgabe 1781, aber die Titelseite mit anderem Zierstück).

VII. GSCHAIDER, (A.), Wohin hat sich ein von seinem geistlichen Obern verfolgter Religios zu wenden? Wien, o. Dr., 1782. 19 S. – VD 18 vorläufig [Juni 2018] 14467763-003.

Hinteres Gelenk verstärkt, Titel der ersten Schrift und letztes Blatt des siebten Druckes gestempelt, fliegender Vorsatz mit altem hs. Inhaltsverzeichnis, in der vierten und sechsten Schrift einige Blätter am Außenrand etw. angeschnitten (minimaler Buchstabenverlust), leicht fleckig, tls. gebräunt.