1398: SALZBURG – NEUER SALZBURGER SCHREIB-CALENDER

auf das Jahr ... M.DCC.LX. welches ein Schaltjahr ist. Aus dem Mathematischen Museo einer Hoch-Fürstlichen Universität allda. Salzburg, Mayrs Erben, (1759). 4º. 22 Bl. Buntpapierheftstreifen d. Zt. (5)
Schätzpreis: 200,- €


VD 17 23:739038B (nur Jg. 1673). K.-D. Herbst, Johann Adam Stöer, in: Biobliographisches Handbuch der Kalendermacher von 1550 bis 1750 (Online-Publikation). – Noch nicht [Juni 2020] im VD 18. – Unter dem vorliegenden, orthographisch gelegentlich leicht variierten Titel erschien der Neue Salzburger Schreibkalender mindestens vom Jahrgang 1669 bis zum Jahrgang 1763. Die ersten Jahre hat den Kalender der Würzburger Professor der Medizin, Johann Adam Stöer (um 1623-1675), zusammengestellt. Noch bis in die dreißiger Jahre des 18. Jahrhunderts wurde der Kalender unter Stöers Namen veröffentlicht, erst seit dem Kalender für 1734 wird das Mathematische Museum als Urheber angegeben (anfangs noch mit der Nennung von Stöer als Begründer des Kalenderwerkes). In den vierziger/fünfziger Jahren haben Mayrs Erben dann Stöers Namen ganz weggelassen und die Formulierung gewählt, wie sie der vorliegende Jahrgang hat. – Tls. leicht eselsohrig, etw. fleckig, gleichmäßig gebräunt.