1374: (WEBER, I.),

Die durch Unlust vergallete Lust des ehelichen Lebens; In kurtzer Erzehlung fürgestellet an dem Exempel zweyer unglücklichen Gemahlinnen von Chur-Fürstl. Hause Pfaltz. Von neuem ans Licht gestellet. Gießen, Müller, 1720. 6 Bl., 148 S. Leicht läd. Hldr. d. Zt. (93)
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Holzmann/Bohatta III, 3003. Hayn/Gotendorf II, 19-20. Goed. I, 362 c. Jöcher IV, 1835. – Immanuel Weber (1659-1726) veröffentlichte unter seinem Pseudonym L(evinus) v(on) A(mbeer) die in Deutschland vor allem durch die Übersetzung des Niclas von Wyle bekannten Briefe aus der Dichtung "Historia de Euriolo et Lucrecia" von Aeneas Silvio Piccolomini, die bereits 1712 in den "Litterae procerum Europae" von Johann Christian Lünig als Briefwechsel zwischen Karl Ludwig, Kurfürsten von der Pfalz, und seiner Gemahlin Louise von Degenfeld ausgegeben worden waren.

NACHGEB.: DIE VERHEURATHETE LIEBE, ODER DIE IM EHESTANDE SICH BEFINDENDE NARRHEIT. Aus dem Französischen ins Teutsche übersetzet. O. O. und Dr., 1726. 55 S. – Erste deutsche Ausgabe. – VD 18 11018925. Hayn/Gotendorf IV, 167-168: "Höchst selten!" – S. 33-48 des ersten Werkes unten angerändert (geringer Textverlust); stellenw. mit kleinen Wurmspuren, wasserrandig.