1374: STEINGADEN – WIESKIRCHE – KURZER UNTERRICHT DES URSPRUNGES

der in Oberbaiern Augsburger Bisthums und einem löblichen Kloster Steingaden ... einverleibten Wallfahrt auf der Wies des gegeiselten Jesu. Zusammengetragen, von einem des löbl(ichen) Kloster Steingaden Ord(inis) Praem(onstratensis) Can(onico) Capit(ulari). Kaufbeuren, Dorn, 1790. 12º. Mit ganzseit. Holzschnitt auf Bl. A 1. 12 Bl. Heftstreifen d. Zt. (verblaßt, mit kleinen Läsuren). (37)
Schätzpreis: 400,- €
Ergebnis: 330,- €


Von uns weder bibliographisch noch derzeit [September 2020] in öffentlichem Besitz nachweisbar. Der Text selbst ist nicht unbekannt, sondern auf Grund des Umfanges wohl ähnlich zu finden mindestens in einem 1744 in Luzern erschienenen "Kurtzen Unterricht", der 11 Blatt hat, und in einem 1989 herausgegebenen "Kurzen Unterricht" mit 8 Blatt; T e i l e unseres Druckes enthält der erste Teil der "Neu-entsprossenen Gnaden-Blum auf der Wis", Augsburg 1746. – Gedrängte Geschichte der Wallfahrt zur Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies, einer 1983 zum Weltkulturerbe erklärten Kirche. In diesem Zusammenhang dürfte es auch zum Neudruck des Schriftchens im Jahr 1989 gekommen sein (das Jahr 1744, in dem der frühe Luzerner Druck erschienen ist, könnte damit zusammenhängen, daß 1744 zum erstenmal eine heilige Messe in der Wieskirche gelesen worden ist). – Etw. abgegriffen, leicht gebräunt.