130: GARDE-FÜSILIER-REGIMENT – STECHOW – TEILNACHLASS

des Radiologen und Obergeneralarztes Walther Stechow (1852-1927). Ca. 130 Kalender aus den Jahren 1877-1926 mit zahlr. e. Notizen sowie zus. ca. 15 Postkarten, Einladungen und Programmen zu Veranstaltungen des Vereins der Offiziere des ehemaligen Garde-Füsilier-Regiments. Ca. 1905-26. (24)
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Walther Stechow, Obergeneralarzt und Leibarzt von Kaiser Wilhelm II., führte im preußischen Militär die Röntgenphotographie zur Diagnostik ein. – Tägliche Notizen, meist im "Reichs-Medizinal-Kalender", sind für die Zeit von 1877 bis zum letzten Jahr vor seinem Tod nahezu lückenlos vorhanden. Am 22. Juli 1918 findet sich etwa der Eintrag: "Es geht das Gerücht, daß Hindenburg von einem österreich. (oder bayerischen) Offizier erschossen sei – Blödsinn". – Das preußische Garde-Füsilier-Regiment war unter dem Spitznamen "Maikäfer" bekannt, eine Anspielung auf die Farben der Uniform. Enthalten sind etwa ein Programm des Maikäfertags 1922, Bitten und Dank für Spenden, etwa "einen strammen Hammel zum Damenfrühstück", sowie zwei Karten mit Unterschriften einer ganzen Reihe von "Maikäfern". – Altersspuren. – Beiliegen zwei Ausgaben der Neuen Preußischen Zeitung (19. 4. und 4. 7. 1919), jeweils mit einer Ehrentafel für die gefallenen Offiziere des Garde-Füsilier-Regiments mit deren Namen, Rängen und Todestagen.