1268: BÖHMEN UND MÄHREN – GIESSHÜBL SAUERBRUNN. Ein Blick in Vergangenheit und Gegenwart.

(Nürnberg, Ritter & Kloeden, 1898). Qu.-8º. Mit 10 ganzseit. Abb. auf 6 Tafeln (davon eine gefaltet) in Chromolithographie. 6 Bl. Illustr. Orig.-Brosch. (Rücken mit Lwd. und durchsichtigem Klebeband semiprofessionell verstärkt). (7)
Schätzpreis: 300,- €
Ergebnis: 150,- €

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Unbekannter Nürnberger Druck, von uns weder bibliographisch noch in öffentlichem Besitz nachweisbar. – Der Mineralwasserfabrikant Heinrich Edler von Mattoni (1830-1910) hatte 1873 die zuvor schon von ihm gepachteten Mineralwasser-Quellen der Ortschaft Gießhübl-Puchstein im Egertal gekauft; zum 25jährigen Jubiläum von Mattonis Besitzantritt wurde 1898 die vorliegende Broschüre herausgegeben. Sie bietet eine kurzgefaßte Geschichte des Gießhübler Heilwassers, das Mattoni als "Mattoni’s Giesshübler" vertrieb und das unter diesem Namen Weltruhm erreichte, und zeigt die Heilanstalten und die Fertigungsanlagen des Brunnenwassers Ende des 19. Jahrhunderts. – Die letzte Tafel und das letzte Blatt mit kleinen Fehlstellen durch Verklebung. – Beiliegt eine Farblithographie (15 x 9,8 cm) des Prager Hoflithographen A. Haase von der Gießhübler Quelle mit drei Wassernymphen, die Heilwasser schöpfen; rückseitig die verkleinerte Abbildung eines Flaschenetiketts von "Mattoni’s Giesshübler".

DAZU: FÄRBER, K., Gießhübl-Puchstein. Ein Cyclus von Gedichten. Prag, Bellmann, 1888. Kl.-8º. Mit 10 Tafeln nach photographischen Originalaufnahmen, davon eine mit dem Portr. des Autors. 86 S., 1 Bl. Mod. Pp. – Einzige Ausgabe, von großer Seltenheit. – Kosch IV, 718. – Gedichte zum Preise von Gießhübl und seiner Natur aus der Feder des evangelischen Pfarrers Karl Färber (1841-1888).