126: FRIEDRICH LEOPOLD VON PREUßEN – VIER KANZLEISCHREIBEN

mit Berichten über den Einsatz von Friedrich Leopold von Preußen im Russisch-Japanischen Krieg, mit e. U. von Gerd von Bülow. Dat. Berlin, 17. 4. bis 12. 6. 1905. Fol. Zus. 10 S. – Jeweils Doppelblatt. (108)
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Vier Briefe an Prinzessin Louise Sophie von Preußen (1866-1952), die Gemahlin von Friedrich Leopold, Prinz von Preußen (1865-1931). – In den Kanzleischreiben, jeweils unterzeichnet von Gerd von Bülow, wird auf Wunsch der Gemahlin vertraulich über die Vorhaben des preußischen Prinzen berichtet, der auf Grund seiner der königlichen Familie unwürdigen Eskapaden von Kaiser Wilhelm II. während des Russisch-Japanischen Krieges als Berater in das Hauptquartier der russischen Armee entsandt worden war. – Im April 1905 hielt er sich noch in Peking auf, wo er sich laut einem Telegramm des Gesandten Freiherrn von Mumm "ganz behaglich fühlt", doch konnte sich der Kaiser bald über seinen "mannhaften Entschluß" freuen, durch die Mongolei zur russischen Armee zu reisen. – Mit Faltspuren, leicht fleckig.