1236: BAD AIBLING – DAS THERESIENMONUMENT BEY AYBLING.

Die Enthüllungs-Feyer und die beyden Reden, die bey derselben gehalten wurden. Aibling, o. Dr., 1835. Mit lithogr. Tafel. 28 S. Orig.-Brosch. (gestempelt, etw. fleckig). (138)
Schätzpreis: 300,- €
Ergebnis: 150,- €

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Einzige Ausgabe. – Nicht bei Holzmann/Bohatta. – Über das Theresienmonument und die Feierlichkeiten am Tage seiner Enthüllung am 1. Juni 1835, dem 20. Geburtstag von Otto von Wittelsbach, den seine Mutter Therese auf der Reise zum Antritt der Regentschaft über Griechenland von München bis Bad Aibling begleitet hatte. Das vom königlichen Architekten Friedrich Ziebland entworfene Monument erinnert an den Abschied der Mutter von ihrem Sohn, dem nachmaligen König von Griechenland. – Unter dem wörtlich gleichen, nur orthographisch etwas abweichenden Titel "Das Teresien-Monument bei Aybling" erschien 1833 zur Grundsteinlegung des Monumentes eine Schrift, die Ludwig Woerl verfaßt hat, "der gesammten Heilkunde Doctor, und praktischer Arzt in Aybling, als Secretär des Ausschusses zur Errichtung des Theresienmonumentes bei Aybling", wie er sich vorstellt (S. 66, ähnlich zuvor schon in der Widmung auf S. [6]). Diese Schrift weisen Holzmann und Bohatta (IV, 5255) nach, allerdings ohne Angabe des Zusatzes zum Sachtitel; Hayn hat den Untertitel in seinem Katalog der Sammlung Philipp Pfisters vollständig genannt (unter Nr. 4470). Wir erwähnen diese Schrift und den Namen Woerl einerseits, damit die vorliegende Broschüre nicht vorschnell ebenfalls Woerl zugeschrieben wird, andererseits deswegen, weil es durchaus sein könnte, daß eben auch sie von dem Arzt stammt. – Tafel verso gestempelt, etw. gebräunt und stärker fleckig.

DAZU: THERESIEN MONUMENT BEI AYBLING. Kolor. Kreidelithogr. auf Papier. Um 1835. Ca. 25,5 x 18,5 cm. – Altersspuren.