121: FLADERER, H.,

Maler (1913-1981). 16 e. Briefe mit U. Dat. 11. 7. 1961 – 15. 7. (19)70. Meist Fol. Zus. 25 S. – Meist mit beiliegendem, e. adressiertem Kuvert. (108)
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Persönliche Briefe an Hans Ludwig mit Familie in Wien. – Oft berichtet der Künstler über den Fortgang seiner Arbeiten sowie die anfangs schwierige Auftragslage, vor allem an öffentlichen Gebäuden, wie der Hauptschule in Schärding und anderen derartigen Bauten. 1963 kann er schließlich erleichtert feststellen: "dem ideellen Gewinn gesellt sich nun langsam auch der materielle." Ebenso bedankt er sich oft für berufliche Unterstützung, etwa für die Anfertigung von Photographien oder die Überlassung von Spielsachen für den Sohn. Auch geben die Briefe über die private Situation Auskunft, den voranschreitenden Hausbau in Hornstein, der 1966 bezogen werden konnte, oder auch, daß man sich zum 20. Hochzeitstag einen lange gehegten Wunsch erfüllen konnte: "ein Plattenspieler mit den besten Platten jener Musik, die wir lieben." – Herbert Fladerer, Mitglied der Innviertler Künstlergilde, schuf ein umfangreiches graphisches Werk, vor allem in Holzschnitt. Er war mit der Malerin Johanna Dorn verheiratet, sein Sohn Thomas wurde 1952 geboren. – Geringe Altersspuren.