1148: TOD – ARS MORIENDI – BRUDERSCHAFT VON DER TODESANGST CHRISTI – LEBENS-REGELN UND ANDACHTSÜBUNGEN

der löblichen Erzbruderschaft vom guten Tode, zum heilsamen Andenken der Todesangst Jesu Christi, mit höchster Bewilligung in der Pfarrey Otting eingeführt und mit der Seelenbruderschaft vereiniget im Jahre 1789. München, o. Dr., 1838. Mit ganzseit. Textholzstich. 2 Bl., 46 S. Brosch. d. Zt. (etw. berieben). (125)
Schätzpreis: 300,- €
Ergebnis: 220,- €


Unbekannter Münchner Druck. – Von uns weder bibliographisch noch in öffentlichem Besitz nachweisbar. – Zehn Lebensregeln zur Erlangung eines guten Todes und Gebete und christliche Todesgedanken als konkrete Hilfsmittel zu einem solchen guten Tod für die Mitglieder der Ottinger Gut-Tod-Bruderschaft. – Es gibt mehrere Ortschaften des Namens Otting; mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei der "Pfarrey Otting" unseres Werkes um die Pfarrkirche St. Stephanus in Otting im Chiemgau, das seit 1972 nicht mehr selbständig, sondern ein Ortsteil von Waging am See ist. Die Allerseelenkapelle dieser Pfarrkirche wird auch als Bruderschaftskapelle bezeichnet. – Leicht gebräunt, etw. finger- und braunfleckig. – Auf dem zweiten Blatt verso hs. Eintrag (hier kursiv gesetzt) in gedruckten Text (hier normal): "In diese löbliche Erzbruderschaft ist eingeschrieben worden den 8. November im Jahre 1846 Joseph Eglseer [mit Bleistift durchgestrichen:] vom Streubl. [Darunter zugefügt in Blei:] Bauer in Baumgarten". (Baumgarten ist ein Weiler bei Traunstein, was ein weiteres Indiz für unsere topographische Bestimmung Ottings ist.)