112: BAYERN – SAMMLUNG – Vier Schriftstücke mit meist e. U. des jeweiligen bayerischen Landesfürsten.

1600-1745. (17)
Schätzpreis: 500,- €
Ergebnis: 260,- €


I. MAXIMILIAN I., Kurfürst von Bayern (1573-1651). Hs. Dekret ("Taxordnung") mit U. Dat. München, 5. 8. 1600. Fol. 3 S. – Doppelblatt. – Mit Einriß im Bug, Randläsuren und Faltspuren, leicht fleckig.

II. FERDINAND MARIA, Kurfürst von Bayern (1636-1679). Gedrucktes Dekret ("Defensions-Erhebung") mit e. U. Dat. 7. 2. 1661. Fol. 2 S. – Doppelblatt. – Rückseitig mit Adresse (Markt Rosenheim) und papiergedecktem Siegel. – Mit Altersspuren.

III. KARL VII., Kurfürst von Bayern, römisch-deutscher Kaiser (1697-1745). Hs. Mandat mit e. U. Dat. München, 8. 1. 1742. Fol. Eine Seite. – Doppelblatt. – Kurfürst Karl Albrecht ordnet vor dem Aufbruch zur Kaiserkrönung an, die in München vorhandene Barschaft "ausser Landts" oder zumindest "in solche sicherheit, wenigist mit dem mehrern thaill, bringen zlassen, das man selbe iederzeit wider erhollen und habhafft werdten könne". – Mit spät. Vermerk des Datums mit Tintenstift, leichte Faltspuren, minimal fleckig.

IV. MAX III. JOSEPH, Kurfürst von Bayern (1727-1777). Hs. Quittung mit e. U. Dat. Augsburg, 22. 4. 1745. Fol. Eine Seite. – Bestätigung für den Kämmerer Ferdinand Graf von der Wahl über den Erhalt von 42.000 Gulden aus dem Nachlaß von Kaiser Karl VII. – Mit spät. Vermerk des Datums mit Tintenstift und leichten Faltspuren.

Beiliegt ein hs. Mandat von Kurfürst Ferdinand Maria, dat. München, 9. 2. 1664 (Fol., 3 S., Doppelblatt mit rückseitigem Regest).