103: JULIUS HEINRICH, Herzog von Sachsen-Lauenburg (1586-1665).

E. Brief mit U. Nicht dat. Wohl Ratzeburg, um 1660. Fol. 4 S. – Doppelblatt. (89)
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An Kaiser Ferdinand III. gerichtetes Schreiben wegen der Kriegsfolgen im Herzogtum Lauenburg. – Bitte um einen Befreiungsbrief für alle künftigen Durchzüge und Einquartierungen der kaiserlichen Armee sowie von Kriegskontributionen. "Ist mir selbsten schmerzlich zu erzehlen … undt mit persöhlicher anwessenheit, meine arme Und(er)thanen zue trösten … entlichen aber das Ellendt meiner Noth- undt Hungerleidenden Underthanen nicht mehr ansehen, auch mich undt meine Hoffstath in dem Landt nicht mehr underhaldten khönden." – Wohl eigenhändiges Schreiben, da in Duktus und Tinte keine Unterschiede zur Unterschrift zu erkennen sind. – Geringe Altersspuren.

DAZU: FRANZ ERDMANN, Herzog von Sachsen-Lauenburg (1629-1666). Brief mit e. U. Dat. Ratzeburg, 5. 8. 1659. Fol. 1 1/2 S. – Doppelblatt. Rückseitig mit Adresse und Siegel. – An den kaiserlichen Feldherrn Raimondo Montecuccoli (1609-1680). – Der Herzog bedankt sich für die erwiesene Schutzwache und berichtet über die Plünderung einer Ziegelhütte seines Vaters. – Faltspuren, gering angestaubt.